PHYSICO PHYSIOTHERPIE · CAROLA PETERSEN · GOTTESWEG 110 · 50939 KÖLN SÜLZ/KLETTENBERG · TEL: 0221 44 40 24

Therapien bei Physico

In unserer Physiotherapiepraxis in Köln passen wir die Physiotherapie/ Krankengymnastik individuell Ihren persönlichen Problemen und Schmerzen an. Alle unsere physiotherapeutischen Maßnahmen dienen der Stimulation der Selbstheilungskräfte Ihres Körpers auf unterschiedlichen strukturellen Ebenen. Das Bewusstmachen der eigenen Heilkräfte ist der erste Schritt auf dem Weg zur Gesundung. Es geht darum, die Signale des Körpers Ernst zu nehmen und frühzeitig zu handeln. Die alternativen Therapieformen wirken dabei unterstützend.

Therapieangebote in Köln Sülz/Klettenberg

alternativ

Die Akupunktur-Massage nach Pencel ist eine Kombination der theoretischen Akupunkturlehre und einer Massage entlang der Meridiane. Diese Energiebahnen durchziehen den ganzen Körper. Die Therapieform fördert ein ausgeglichenes Energieniveau und den optimalen Ablauf aller Vorgänge im Körper.

Bei der Aromaöl-Massage handelt es sich nicht nur um eine Massageform, sondern es werden speziell auf Ihre Beschwerden und Bedürfnissen hin, aromatische Öle zusammengestellt und verwendet. Diese Öle regen das olfaktorische System direkt an und beeinflussen so das Unterbewusstsein, wodurch Sie das belebende Gefühl erlangen, „Berge versetzen“ zu können.

Die Bioresonaztherapie (auch: Mora-Therapie) ist eine alternative Behandlungsmethode, die man zur Behandlung von Migräne, Schlafstörungen und chronischen Schmerzen nutzt.

Die Bioresonanztherapie geht davon aus, dass jeder Zelltyp und jedes Organ ein individuelles Schwingungsspektrum hat, welches man therapeutisch nutzt, um Muskel- und Gelenkschmerzen zu lindern und den Stoffwechsel jeder einzelnen Zelle anzuregen und zu verbessern.

Bei der Bioresonanztherapie werden die körpereigenen Schwingungen über Elektroden aufgenommen und gefiltert. Die physiologischen/gesunden Schwingungen werden verstärkt und die pathologischen gespiegelt (unter der 0-Linie) und damit über die Dauer der Behandlung „gelöscht“.

Diese Therapie braucht ein paar Wiederholungen, um eine langanhaltende Wirkung zu erzielen.

Mora-Color Therapie

Die Mora-Color Therapie ist eine Kombination aus Bioresonanz- und Farbtherapie, die das Schwingungsspektrum von Farben therapeutisch nutzt.

Dass Farben einen Einfluss auf Menschen haben, ist schon lange bekannt. Es gibt wohl keine Zeit und kein Volk, in dem Farben keine Rolle gespielt hätten. Farben wurden auch schon immer zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. So gab es schon früh eine Zuordnung der Farben zu Organen, Funktionen und Krankheitszuständen.

Dieses Wissen macht sich die Mora-Color Therapie zunutze. Über das Mora-Color-Gerät werden die Farben in elektromagnetische Schwingungen/Frequenzen umgewandelt und mittels Elektroden auf den zu behandelnden Bereich appliziert.

Bei der Farbpunktur lässt sich auch ein einzelner Akupunkturpunkt mit Farbe behandeln, je nach Therapieziel und Schmerzregion.

Die Füße sind ein Spiegel sowohl unseres Inneren als auch unseres Äußeren. Befindet sich der Mensch nicht im Gleichgewicht, so spiegelt dies sich in seinen Füßen wider. Über die Behandlung der Reflexzonen am Fuß können Disharmonien aufgelöst, Verspannungen gelöst und Schmerzen gelindert werden.

Neu entwickelte Therapie, die Magnetresonanz-, Vibrations- und Klangtherapie miteinander kombiniert. Das Ergebnis ist ein erstaunliches Gerät: Eine Liege, die einerseits dem Stressabbau und der Energieregulationstherapie dient und zudem alte Schmerzgeschehnisse zu einer deutlichen Reaktion bewegt.

Ähnlich der aus der homöopathischen Lehre bekannten Erstverschlimmerung können sich als Heilreaktion auch hier vorübergehend weniger angenehme Begleiterscheinungen bemerkbar machen.

Diese Therapieform stammt aus Japan und beruht auf dem Halten/Strömen von Energiepunkten. Diese werden hierbei als Energieschlösser bezeichnet.

Durch das Halten von Fingerpunkten oder den Energieschlössern an unserem Körper können wir sowohl Beschwerden/Schmerzen lindern als auch verstehen, wodurch diese ausgelöst werden. Alles, was wir für Harmonie und Gleichgewicht brauchen, liegt in uns. Beim Jin Shin Jyutsu fördern wir die geistige und seelische Gesundheit und die spirituelle und geistige Harmonie, denn wahres Glück kann nur von innen kommen.

Jin Shin Jyutsu ist eine sanfte, aber intensive Therapie und dient der Harmonisierung des Körpers bei

  • starken Schmerzen
  • Migräne
  • Schlafstörungen und
  • innerer Unruhe.

Aktivierung der Akupunkturpunkte über Wärme bei Patienten, denen von außen Energie zugeführt werden muss. Dabei wird nach den Grundsätzen der Chinesischen Medizin gearbeitet.

Bei allgemeinem Energiemangel und Schwäche kann durch die Energiezufuhr von außen der Körper in seinen Selbstheilungsmechanismen unterstützt werden.

Unser Körper spiegelt sein Befinden in den Füßen, Händen und Ohren wider. Durch die Ohr-Akupunktur-Massage nach Luck gibt es gegenüber der Fuß- und Handzonentherapie den großen Vorteil, dass hierbei alle von uns angeregten Zonen erst über die Zentrale (Großhirn) kontrolliert werden. So kann es zu keiner Überreaktion kommen, weil Reize die unter Umständen zu stark gesetzt werden, gar nicht oder nur in abgewandelter Form weitergeleitet werden.

Tuina ist eine chinesische Massagetherapie. Frei lässt sich Tuina mit Begriffen übersetzen wie:

  • schieben
  • greifen
  • pressen und
  • reiben.

Als eine der ältesten manuellen Therapien ist Tuina ein wichtiger Bestandteil der 5 Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Tuina im Vergleich zur westlichen Massage

Im Vergleich zur westlichen Massage, die sich auf die Behandlung des Bewegungsapparates konzentriert, beeinflusst die Tuina-Massage den gesamten Körper mit dem Ziel, das gestörte Gleichgewicht von Yin und Yang wiederherzustellen. So kann eine Tuina-Behandlung Blockaden der Energiebahnen auflösen, den Energiefluss fördern und auch Organe beeinflussen.

Tuina im Vergleich zur Akupunktur

Während Akupunktur mit Nadeln über einzelne Akupunkturpunkte komplexe Reaktionen im Körper auslöst, arbeitet Tuina regulativ über spezielle manuelle Techniken auf dem Körper und den Akupunkturpunkten. Mit den Fingern, der Faust oder dem Ellenbogen werden erst lokale Punkte im Schmerzbereich bearbeitet, dann Fernpunkte reflektorisch stimuliert.

Eine Tuina-Behandlung

  • lindert und vertreibt Schmerzen
  • aktiviert die vitale Energie und das Blut
  • entspannt Muskeln und Gelenke und steigert die Beweglichkeit
  • korrigiert Dyslokationen im Bereich der Wirbelsäule
  • reguliert und mobilisiert Körperfunktionen
  • verbessert die Zirkulation von Blut und Körperflüssigkeiten
  • hat eine regulierende Wirkung auf verletztes Gewebe

Die 5-Elemente-Therapie nach Schrecker basiert auf den Regeln der chinesischen Medizin. Daraus folgt, dass der Energieausgleich im Körper vor allem durch die körpereigenen Kontrollkreisläufe erreicht wird.

Weiterhin werden strukturelle Blockaden und craniosacrale Dysbalancen behandelt. Die Methode führt zu einem schnellen Erfolg besonders bei akuten Schmerzen.

schulmedizinisch

Eine Therapie speziell für neurologische Erkrankungen. Sie arbeitet auf neurophysiologischer Basis und erfordert eine Spezialisierung des Therapeuten. Über spezielle Arbeitsschritte werden sensorische und motorische Qualitäten der neurologischen Nervenbahnen aktiviert und reguliert.

Nach Dr. Brügger beruht ein Schmerz auf einem NSB (nozizeptiver somatomotorischer Blockierungseffekt). Erst wenn der Körper alle seine Kompensationsmöglichkeiten (körpereigenen Möglichkeiten) ausgeschöpft hat, um ein Störfeld, z. B. Blockade/Fehlstellung/falsche Alltagsbewegung, zu beheben, nimmt er einen Schmerz wahr (bei orthopädischen Erkrankungen).

Bei dieser Therapie wird geprüft, mit welchen Muskelentspannungen man den Schmerz beeinflussen kann. Es wird ein Dehn- und Aktivierungsprogramm erarbeitet, mit dem der Patient lernt, seine Bewegungsabläufe wieder zu optimieren.

Die Craniosacralen Balance gehört sowohl in den Bereich der Manuellen Therapie als auch in den der energetischen Behandlungsformen.

Der Begriff Cranio-Sacral setzt sich zusammen aus den beiden Polen des Bewegungsverbundes: Die Therapeutin arbeitet zwischen den Schädelsuturen (lat. cranium = Schädel, lat. sutura = Knochennaht) und den Kreuz-Darmbein-Gelenken, den sogenannten Iliosakralgelenken (lat. os sacrum = Kreuzbein und os ilium = Darmbein). Befindet sich das Zusammenspiel der beiden Pole nicht im Gleichgewicht, kann es im gesamten Bewegungsablauf zu Störungen und über längere Zeit auch zu Schmerzen kommen.

Untersuchung durch Berührung

Basis der Craniosacralen Balance ist die Palpation (lat. palpare = streicheln), d.h. die Untersuchung durch Berührung: Die geschulte Therapeutin ertastet die rhythmischen Bewegungen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit, die sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen. Dabei ermittelt sie den Zustand des gesamten Organismus in Hinblick auf Spannungen, Funktionsstörungen oder strukturellen Veränderungen.

Sanfte Behandlungstechniken

Die Therapeutin arbeitet wie bei der Manuellen Therapie mit Handflächen und Fingern. Dabei nutzt sie meist indirekte Techniken oder folgt mit minimalem Ziehen und Drücken der Richtung, in die sich Gewebe oder Knochen von selbst hinbewegen. Am Ende ihrer Bewegung hält sie sanft den Druck, bis Entspannung oder Lösung der Blockade eintritt.

Geschulte Therapeuten begleiten die manuellen Techniken mit einfühlsamer, respektvoller Ansprache, um Raum für emotionale Prozesse zu bieten.

Ziele

Ziel der Craniosacralen Balance ist die Auflösung von physiologischen oder emotionalen bedingten Blockaden sowie die Vitalisierung und Entspannung im Rahmen der Allgemeinbehandlung.

Sehr wirksame Therapie, die über die Anregung der Hautrezeptoren hilft, Verspannungen, Überlastungen und Instabilitäten zu beeinflussen und Schmerzen zu vermindern oder Meridiane zu stimulieren.

Keine Wunderheilungen, aber verblüffende Erfolge bietet die Magnetfeld-Resonanz-Therapie. Die Behandlung verschiedenster Krankheiten durch magnetische Energie ist keine neue Technik. Jedoch ist sie in den letzten Jahrzehnten eher in Vergessenheit geraten.

Dieses Verfahren erlebt nun einen neuen Aufschwung. Natürliche Magnetfelder sind die Grundlage für die Entstehung allen Lebens. Der menschliche Körper funktioniert durch ein fein abgestimmtes Netzwerk elektrischer Felder und Kräfte, welche die meisten Körperfunktionen regulieren und in ihrem natürlichen Gleichgewicht halten. Jedes Organ besitzt dabei einen eigenen, typischen Frequenzbereich.

Zum Beispiel schwingt die Kommandozentrale (unserer Gehirn) wie das Erdmagnetfeld mit exakt 7,83 Hz. Die heilenden Kräfte der Magnetfelder waren bereits bei sämtlichen Alten Hochkulturen zentraler Bestandteil der Medizin. Man wusste schon damals, dass unsere Körperfunktionen durch Magnetfelder günstig beeinflusst werden, so zum Beispiel zur Behandlung von Schmerzen.

Die Magnetfeld-Resonanz-Therapie ist eine Ergänzung zur pharmazeutischen Medizin: Durch physikalische Gesetzmäßigkeiten, werden in einem lebenden Organismus (Mensch/Tier) chemische bzw. biochemische Prozesse ausgelöst (ohne Einwirkung von Medikamenten).

Dies bedeutet, dass die Wirkweise der Magnetfeld-Therapie in der gezielt einstellbaren Bewegungsenergie freier Elektronen beruht, die sich wiederum ihrerseits auf die Körperflüssigkeiten (Blut-, Zellen- und Nervenflüssigkeit) überträgt und sich über den Blutkreislauf auf das Zell- und Knochengewebe ausbreitet. Das wiederum führt zu einer Resonanz im Körperinnern. Diese bewirkt, dass Ablagerungsprodukte in Mikroteilchen aufgelöst, abtransportiert und ausgeschieden werden. Innerhalb weniger Minuten werden sämtliche Körperzellen, alle Organe und das Knochengerüst erfasst und schwingen in einen einheitlichen Rhythmus mit dem von außen einwirkenden Magnetfeld (Resonanzschwingung). Die Zellmembranen werden durchlässiger, sodass eine „Zellreinigung“ stattfinden kann. Gleichzeitig werden die Zellen mit mehr Sauerstoff versorgt.

In der Regel lässt man das Magnetfeld zwei- bis dreimal wöchentlich acht Minuten auf den Körper einwirken. Diese Zeit genügt schon zur Steigerung der körpereigenen Kräfte. Das Immunsystem, und damit die Selbstheilungskräfte des Körpers werden entscheidend aktiviert und gestärkt.

Die ML ist eine Komponente der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE). Diese sanfte Massagetechnik sorgt dafür, dass Gewebsflüssigkeit (Wasser- Eiweiß- Fett-Zellen) aus ödematösen (geschwollenen) Körperteilen besser resorbiert und abtransportiert werden kann.

Weitere Komponenten der KPE sind neben der Lymphdrainage:

  • Kompressionstherapie (anlegen von Bandagen und Kompressionsstrümpfen)
  • Hautpflege bei häufigen Infektionen oder Ulcus-Herden
  • Entstauende Bewegungstherapie.

Sie finden je nach Bedarf zusätzliche Anwendung.

Störungen oder Blockierungen der Gelenke können vielfältige Beschwerden im ganzen Körper auslösen. Die Manuelle Therapie untersucht diese Funktionsstörungen und Blockierungen des Bewegungsapparates und behandelt sie mittels spezieller Handgriff- und Mobilisationstechniken.

Anwendungsbereich

Manuelle Therapie kann für alle rückbildungsfähigen akuten oder chronischen Bewegungseinschränkungen zum Einsatz kommen. Nicht indiziert ist das Verfahren für jegliche Beschädigungen der Wirbelsäule, sei es durch Läsionen, Unfälle oder Metastasen.

Ziele

Ziele der Manuellen Therapie sind die Schmerzlinderung und das Wiederherstellen der Beweglichkeit von Gelenken, die prinzipiell noch intakt, in ihrer Funktion aber eingeschränkt sind.

Wesentliche Techniken

Bei der Traktion (ziehende Kraft) zieht die Physiotherapeutin sanft betroffene Gelenkflächen auseinander und entlastet dabei die Gelenkkapsel und die umliegenden Bänder. Dies mindert den Druck und lindert Schmerzen.

Bei der Gleittechnik bewegt die Physiotherapeutin betroffene Gelenkflächen parallel zueinander und verbessert dadurch das Gelenkspiel. Dies führt zu einer verbesserten Beweglichkeit.

Techniken zur Entspannung und Dehnung verbessern den Zustand der betroffenen Muskulatur und Nervenbahnen. Sie beinhalten aktive und passive Dehnung verkürzter muskulärer und neuronaler Strukturen.

Ergänzt wird die Manuelle Therapie durch individuelle Übungen zur Stabilisierung.

In Köln sind wir eine der Adressen, die mittels energetischen Therapien, Störungen wie Bewegungseinschränkung oder Schmerzen, die durch Narben auftreten, deutlich verbessern und sogar beseitigen können.

Der Grundgedanke dabei ist, dass Narben nicht immer komplett ausheilen und sich somit nicht wieder vollständig ins Energiesystem eingliedern können. Dadurch können das Energiegleichgewicht sowie die Beweglichkeit des gesamten Körpers gestört und Schmerzen am Bewegungsende oder im Bewegungsverlauf eines Gelenkes verursacht werden.

Die Ortho-Bionomy ist eine Therapie, die sich in den Anfängen der Osteopathie von dieser abgespalten hat und eigene therapeutische Wege beschritt. Der Osteopath Dr. Arthur Lincoln Pauls kombinierte drei verschiedene Konzepte:

  1. Positionierungstechniken nach Jones, die durch gezielte Lagerung des Patienten zur Auflösung von Gelenkblockaden und muskulären Verspannungen führt
  2. Die Philosophie ostasiatischer Medizin (Konzept einer strukturellen und lenkbaren Körperenergie)
  3. Sanfte manuelle Techniken aus der Osteopathie. Der Körper kann dadurch selbst die Korrektur von Gelenkstellung und Muskelentspannung vornehmen.

Ziel ist es, die Wechselbeziehung zwischen dem Bewegungsapparat und der Funktion innerer Organe in hormonellen und vegetativen Vorgängen auszugleichen. Somit betrifft die Entwicklung nicht nur die körperliche Ebene sondern das gesamte Individuum. Es wird dadurch nichts erzwungen, sondern der Körper selbst gleicht die Problemzonen durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte aus. Weiterhin werden auch viscerale Techniken und Craniosacrale Balance eingesetzt.

Craniosacrale Balance

Hier geht es um den Bewegungsverbund der Schädelsuturen und der Iliosacralgelenke. ( = Kopf und Kreuzbein) und darüber reagieren die gesamten Gelenke im Körper. Ist das Zusammenspiel zwischen den beiden Polen aus dem Gleichgewicht, kommt es im gesamten Bewegungsablauf zu Störungen und über längere Zeit auch zu Schmerzen.

Viscerale Technik

Hierbei geht es um die Mobilität und Funktion der inneren Organe. Diese können über Fehllagen auch Beschwerden verursachen.

Oft sind Rückenschmerzen durch Verklebungen oder Verwachsungen nach operativen Eingriffen im Bauchbereich ausgelöst. Aber Schmerzen können auch ausgelöst werden, wenn die Mobilität durch fehlende Flexibilität/Mobilität der Organbewegungen verursacht wird. Dies führt dann dazu, dass die gesamten Bewegungsabläufe im Körper daraufhin nicht physiologisch ablaufen und infolge dessen über längere Zeit zu Problemen/Schmerzen führen.

Das Passive Kreislauftraining nach Schiele ist ein hydrotherapeutisches Verfahren, das durch dauerhaften Thermoreiz auf die Fußsohle eine verbesserte Durchblutungssituation schafft, die vergleichbar mit einer kurzen Joggingstrecke ist. Regelmäßige Anwendung trainiert dabei den gesamten Organismus.

Therapieunterschiede zu Kneipp

Das Passive Kreislauftraining nach Schiele besteht aus einem zwanzigminütigen Fußbad mit langsam ansteigender Temperatur. Dabei nimmt die Temperatur des Wassers pro Minute um 0,5 Grad Celsius zu. In zwanzig Minuten bedeutet dies einen Temperaturanstieg um zehn Grad von 35 auf maximal 45 Grad Celsius.

Unterschiedlich temperierte Fußbäder sind bereits durch Pfarrer Sebastian Kneipp bekannt. Bei seinem ansteigenden Fußbad wird alle fünf Minuten heißes Wasser von oben hinzugefügt. Beim Passiven Kreislauftraining entsteht der Temperaturanstieg mittels einer elektrisch aufgeheizten Platte im Boden der Schiele Fußbad Wanne. So gelangt die Wärme direkt an die Fußsohle und kann ihre Wirkung erzielen.

  • Schiele: Arbeiten auf kapillarer Ebene, das heißt im Bereich der kleinsten blutzuführenden und blutabführenden Gefäßenden.
  • Kneipp: Arbeiten auf venöser und arterieller Ebene, das heißt im Bereich der großen Gefäße.

Anwendungsgebiete

Das Schiele Fußbad findet Anwendung bei einer Vielzahl Beschwerden. Neben Durchblutungsstörungen (kalte Füße, kalte Hände) sind dies unter anderen

  • hoher und niedriger Blutdruck,
  • Kopfschmerzen und Migräne,
  • Magen- und Darmleiden,
  • Stoffwechselstörungen, insbesondere Diabetischer Fuß und
  • Menstruationsbeschwerden.

Individuell auf die Diagnose abgestimmte Badzusätze und ästherische Öle verstärken dabei die Wirkung.

Ziel der Anwendung

Durch den Thermoreiz erhalten alle Zellen im Körper die gleiche Durchblutungssituation. Das Passive Kreislauftraining wirkt also gleichermaßen auf Herz-, Haut-, Knochen-, Leber- oder Lungenzellen. Regelmäßige Anwendung sorgt für einen verbesserten Stoffwechsel, stärkt die Abwehr und regt die Ausscheidungsorgane an.

Pilates ist eine Trainingsform, die Ihrem ganzen Körper unabhängig vom Alter und Leistungsstand mehr Kraft und Beweglichkeit verleiht. Auf schonende Weise verbessern Sie Ihre Körperhaltung, Koordination, Atmung, Konzentration und Ausdauer.
Auf dem Allegro kann auch unter Abnahme von Gewicht gearbeitet werden, sodass auch nach Verletzungen oder OPs schonend, aber alltagsnah trainiert werden kann.

Die Reflektorische Atemtherapie (RAT) ist ein physiotherapeutisches Konzept, das auf der Atemmassage des Internisten Johann Ludwig Schmitt (1896-1963) basiert.

Die Krankengymnastin Lieselotte Brüne entwickelte aus seinen Techniken einen ganzheitlichen Ansatz, der über die Verbesserung der Atmungstiefe Einfluss auf den gesamten Organismus nimmt und so auch zu einer Verbesserung des psychischen Erlebens beiträgt.

Anwendungsbereiche

Der Anwendungsbereich der Reflektorischen Atemtherapie geht weit über Störungen des Atmungssystems (wie zum Beispiel Asthma bronchiale oder chronische Bronchitis) hinaus.

RAT kann in einem weiten Indikationsfeld Anwendung finden. So lassen sich Störungen des Bewegungsapparates (der Wirbelsäule, der kleinen und großen Gelenkstrukturen, muskuläre Verspannungen jeder Art) und über die reflektorische Wirkung auch Störungen der inneren Organe (Herz-Kreislauferkrankungen, nervöser Magen, Darm, Blase) therapieren.

Auch Patienten mit Neurologischen Erkrankungen (zum Beispiel Morbus Parkinson) oder Psychosomatischen Erkrankungen (Depression, Angst, Belastungsstörungen) können von der RAT profitieren. Selbst im Bereich der Intensivmedizin findet die RAT Anwendung.

Ziele

Ziele der Reflektorischen Atemtherapie sind neben der Erhöhung der Atemkapazität und der Atembewegungsfunktion die Verbesserung der Beweglichkeit, des Schmerzerlebens und des allgemeinen Befindens.

Wesentliche Techniken

Die drei wesentlichen Techniken der Reflektorischen Atemtherapie sind:

  1. Wärmeanwendungen (heiße Rolle, heiße Kompressen)
  2. Manuelle Techniken
  3. Atemgymnastik und Dehnübungen

Die Wärmeanwendungen sorgen für Entspannung und bereiten auf die Manuellen Techniken vor, die in Art und Reizstärke variieren. Sie dienen dem Zweck der unwillkürlichen Beeinflussung der Atemform, die vom Patienten bewusst wahrgenommen wird. Atemgymnastik und Dehnübungen tragen wesentlich zur vegetativen Entspannung bei und können zur Unterstützung der Therapie auch zu Hause ausgeführt werden.

Der Schlingentisch wird zur Mobilisierung von Gelenken und zur Entspannung der Muskulatur angewendet, ohne dass der Patient dem Einfluss der Schwerkraft ausgesetzt ist. Es entsteht wie beim Schwimmen eine stetiger Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung unter leichter Traktion auf die Gelenke. Dies ist dann angezeigt, wenn Sie unter Bewegungseinschränkungen oder starken Schmerzen bei Bewegung leiden. Diese Therapie zielt darauf ab, dem Patienten akute Schmerzen zu nehmen.